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... Unverrichteter Dinge ziehen die beiden Killer wieder ab und lassen ihre Gefangenen frei. ...
"Die Killer" ist eine der bekanntesten Geschichten Hemingways. ... Die Geschichte konzentriert sich hier darauf, die Provokationsversuche der beiden Killer zu schildern, ihre Gewaltbereitschaft und Brutalität, wobei aus heutiger Sicht interessant ist, wie sich die Muster der Aggressivität über die Zeiten erhalten haben. ... Anders als es die meisten Lehrbücher über das Schreibhandwerk empfehlen, treibt Hemingway die Handlung die Spannung nicht auf einen Höhepunkt zu. ... Das unspektakuläre Ende der Geschichte ist typisch für Hemingway, auch wenn er etwa in "Das kurze glückliche Leben des Francis Macomber" anders verfuhr. Dieses "zero ending" machte Hemingway zum Urahn der modernen Situationsgeschichte. ...
Hemingways alter ego: Nick Adams
Hemingway geht es vor allem um den Widerhall des Geschehens in Nick Adams, dem Held vieler Geschichten des Amerikaners und Hemingways alter ego. Dennoch wählt Hemingway die auktoriale Perspektive, nicht die Perspektive von Nick. Denn Nick muss gefesselt und geknebelt in einem Nebenraum warten, während der Wirt erfährt, was die Killer vorhaben. ... Im Kontext des Gesamtwerks von Hemingway wird deutlich, dass dieses Thema das zentrale Anliegen des Autors ist. ... Hemingway bringt seine Helden in Extremsituationen, in denen sie sich mit dem eigenen Tod beschäftigen müssen.
Approximate Word count = 1004 Approximate Pages = 4 (250 words per page double spaced)
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